Duo Tandil – Programm

Das von dem Duo Tandil angebotene Programm ist eine Hommage an Astor Piazzolla, das einige seiner Meisterwerke vorstellt. Ebenfalls werden einige Werke von Komponisten dargeboten, die in die Fußstapfen Piazolla’s neuer Vision des Tangos treten.

Der Bandoneonist Astor Piazzolla gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zeitgenössischen Musik des zwanzigsten Jahrhunderts. Geboren in Mar de Plata, Argentinien, spielte er schon in seiner frühen Kindheit seine ersten Tangos mit Carlos Gardel, einem Freund der Familie. Bald darauf arbeitete er zusammen mit Künstlern wie Anibal Troilo. Piazolla entwickelte und verschmolz den Tango mit Jazz und klassischer Musik und, machte daraus die zeitgenössische klassische Musik von Buenos Aires. Sein neuer Musikstil provozierte und hatte so einen starken Einfluss auf den Tango, dass Piazolla zeitweise sogar als “der Mörder des Tangos” bezeichnet wurde. Seine ergreifenden lyrischen und harmonischen Muster führen immer wieder zu neuen emotionalen Entdeckungen, die alle Grenzen überschreiten.

Die „Historia del Tango“ (Geschichte des Tangos) von A. Piazzolla besteht aus vier Werken, welche die Entwicklung des Tangos von den Anfängen bis zu seiner Avantgarde-Suite beschreibt.

Das erste Werk, “Bordel 1900” ist ein lustiges Stück, das die fröhliche und festliche Atmosphäre der Bordelle der Zeit widerspiegelt. Danach geht es zum “Kaffee-1930”, einem introvertierten und melancholischen Stück, in welchem die ersten neuen Harmonien zu erscheinen beginnen. “Nightclub 1960” ist ein repräsentatives Werk der neuen Tangomusik, welches ebenfalls Bossa Nova Elemente enthält und somit einen weiteren Schritt auf der Suche nach neuen Grenzen verkörpert. Zum Schluss kommen wir zum “Concert d’ajourd`hui”, ein Werk, das die Barrieren der Reflexionen eines Bartok und Strawinsky durchbricht … eine neue Vision von der Seele des Tangos entsteht.

Oblivion und Libertango sind zwei große Werke, die den nostalgischen und rhythmischen Stil des Meisters Piazzolla definieren.

Der Tribut endet mit einem der bedeutendsten Werke, das Piazzolla für seinen Vater schrieb: das Requiem “Adios Nonino”, in welchem sich Kindheitserinnerungen mit Tränen mischen.

“Eine Reise, eine Erinnerung, ein Traum …”

Jürg Kindle (1960-)

Tempo de Milonga (de Quintessence)

Fernando Carlos Tavolaro (1950-)

 Milonga del Emigrante

Astor Piazzolla (1921-1992)

Historia del Tango:

Bordel 1900

Café 1930

Nightclub 1960

Concert d’aujourd’hui

Oblivión

Libertango

Adiós Nonino


Béla Bartók (1881-1945)

Von den rumänischen Tänzen:

Pel-loc

Buciumeana

Maurice Ravel (1875 . 1937)

Pièce en forme de Habanera

Manuel de Falla (1876 – 1946)

Volkslieder aus Spanien:

Nana

Asturiana

Máximo Diego Pujol (1957)

Pompeya

Palermo

Jaime Zenamon (1953)

Tango

Astor Piazzolla (1921.1992)

Tango Suite

Escualo