Skurriles aus der Welt des Erik Satie

Eine Collage aus Musik, Lesung und Video/Licht Installation

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Peter Fricke

Rezitation: Peter Fricke
Video/Film-Installation: N.N.
Piano: Michael van Krücker

Als wohl einer der größten musikalischen Querdenker der Moderne, störte es ihn auch überhaupt nicht, dass er gemeinhin als schrullig galt und für verrückt gehalten wurde.
Über sich selbst sagte Erik Satie: „Jeder wird Ihnen sagen, ich sei kein Musiker. Das stimmt. Schon zu Beginn meiner Laufbahn habe ich mich zu den Phonometrographen gezählt. Es macht mir mehr Spaß, einen Ton zu messen, als ihn zu hören.“

Ebenso merkwürdig sind Saties Schriften – etwa die „Mémoires d’un amnésique“: „Memoiren eines Mannes, der sein Gedächtnis verloren hat“.

 

Seine besonderen äußeren Merkmale waren, das er sowohl eine schwarze Melone (alternativ auch eine weiße Kappe) als auch einen schwarzen Cordanzug trug und dazu bei jedem Wetter einen schwarzen Regenschirm hatte.

Seine Nickelbrille oder Kneifer trug der 1.67 m große Musiker und passionierte Fußgänger jederzeit und war dazu nach nächtlichen alkoholischen Gelagen und aus Angst vor Überfällen mit einem Hammer bewaffnet.

Gerade aber jene Außenseiterposition ermöglichte Satie immer wieder Grenzgänge des Denkens und ein grundsätzliches Befragen der Möglichkeiten von Musik, mit dem vermutlich kein anderer nennenswerter Komponist seiner Zeit konkurrieren konnte.
Michael van Krücker