Philip Glass „Minimal?!“

Michael van Krücker, Pianoforte/Piano

michael-van-kruecker-foto-2
Michael van Krücker, Piano

Kammerensemble Konsonanz

Philip Glass: Company (für Streichorchester, ca. 9 Min.)

Philip Glass: Pianoconcerto „Tirol“ (ca. 30 Min.)

Philip Glass: Pianoconcerto „After Lewis and Clark“ (ca. 35 Min.)

Philip Glass: Sinfonie (Auswahl; ca. 35-40 Min.)

Philip Glass, geboren 1937 in Baltimore/Maryland, feiert 2017 seinen 80.
Geburtstag und ist wohl jetzt schon zu Lebzeiten einer der bekanntesten
Komponisten weltweit. Er gilt als einer der führenden und
erfolgreichsten Vertreter der sogenannten Minimal Music, einer
Musikrichtung, in der minimale Verwendung der Instrumente und Noten
einer größtmöglichen Einfachheit der musikalischen Gestaltung dient.

Philip Glass weist ein großes und vielfältiges Werkverzeichnis auf:
Sinfonien, Opern, Kammermusik finden sich hier genauso wie Liederzyklen
und Solokompositionen für Klavier.

In 3 zeitliche Abschnitte lässt sich sein Oeuvre wohl unterteilen:
Zwischen 1965 und 1969 schrieb er für verschiedene Besetzungen, ab 1970
für sein eigenes Philip-Glass-Ensemble, und die Zeit nach 1975 stand und steht für Orchesterprojekte, Filmmusik und Theater.

Sein „Tirol Concerto“, komponiert im Jahre 2000 für die Besetzung
Klavier und Streichorchester, besteht aus 3 abwechslungsreichen
Konzertsätzen.
Sein Opus „Company“ (ca. 8 Minuten) komponierte er 1983 zunächst für
Streichorchester, und ein Jahr später arrangierte Philip Glass dieses
Werk um als sein 2. Streichquartett.
Dieser Besetzung stehen 10 Sinfonien für Orchester gegenüber.
Sie haben eine Spieldauer von ca. 26 Minuten (3. Sinfonie) bis ca. 101 Minuten (5. Sinfonie).
Michael van Krücker

Kammerensemble Konsonanz

dsc_0807
Kammerensemble Konsonanz

– das sind Streichinstrumentalisten aus verschiedensten Kulturkreisen, die gemeinsam die Klangwelten aller Stilepochen bereisen. Ihren musikalischen Ausgangspunkt bilden dabei Werke der Romantik, von denen aus der Klangkörper ein reiches Repertoire durchwandert – von spritzigen Concerti grossi bis zu kerniger Folklore, von schwärmerischen Serenaden bis zu feurigen Tangos.
Immer wieder tritt einer der Musiker auch solistisch hervor und verleiht dem Gesamtklang neue, individuelle Akzente.

Größer und klangvoller als ein Streichquartett benötigt das Solistenensemble dennoch keinen Dirigenten: Die Musikerinnen und Musiker quasseln, flüstern, singen, wetteifern, schwelgen und scherzen in ihrer eigenen Tonsprache direkt miteinander. Und schenken dem Publikum mit ihrer Spielfreude einen aufregenden Musikgenuss.

Michael van Krücker, Pianoforte/Piano

Nach zahlreichen internationalen Wettbewerbserfolgen und mit Unterstützung einflussreicher Stiftungen führte Michael van Krücker seine Konzerttätigkeit im Laufe der Jahre in viele Länder Europas, Asiens sowie nach Südamerika und in die Vereinigten Staaten.

Einladungen zu bedeutenden Festivals wie Schleswig-Holstein Musikfestival, Heidelberger Frühling, Festival de la Roque d’Anthéron (Frankreich), Pomeriggi Musicali (Italien), Julius Röntgen Festival Den Haag (Niederlande) u. a., sowie die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern wie dem Gürzenich-Orchester/Kölner Philharmoniker, dem Kölner Rundfunkorchester und den Bamberger Symphonikern folgten. Ein wichtiger Part seiner künstlerischen Aktivitäten ist zudem das Musizieren auf historischen Tasteninstrumenten.

Er gastierte bei den Festlichen Tagen Alter Musik Knechtsteden, den Friedenauer Kammerkonzerten, den Kulturfesten im Land Brandenburg sowie mit dem Chorus Musicus Köln, der Rheinischen Kantorei, mit den Sängern Barbara Schlick, Christiane Oelze und Klaus Mertens. Darüber hinaus wirkt er häufig bei Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen mit und hat zahlreiche CDs für die Labels Sony/BMG, Koch Schwann, Berlin Classics, NCA und NM Classics eingespielt.