Das Weltgericht, Oratorium von Friedrich Schneider.

Das Weltgericht, Oratorium von Friedrich Schneider.
(Uraufführung 6. März 1820 im Leipziger Gewandhaus)

Foto-camerata-und-Chor-im-GS-II-1024x679Premiere am 16. November 2016 im Gewandhaus zu Leipzig,(CD- Mitschnitt)
GewandhausChor
Camerata Lipsiensis,
Solisten
Leitung: Gregor Meyer

danach als Gastspiel.

Das Weltgericht nach einem Text von August Apel, war eines der bedeutendsten Oratorien der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es hat entscheidend die Entwicklung dieses Genres beeinflusst. Die öffentliche Uraufführung fand am 6. März 1820 im Leipziger Gewandhaus statt.

Komponiert wurde es für großen gemischten Chor, der in verschiedene Teilchöre zu teilen ist, sowie für mindestens vier Solisten. Schneiders Weltgericht war ein Erfolg von Anfang an. Bereits am 15. April wiederholte er die Aufführung in der Leipziger Universitätskirche. Noch im selben Jahr wurde Das Weltgericht in Berlin, Gera, Leipzig und Prag gegeben. 1821 wurde das Weltgericht als das zentrale Werk des vierten Niederrheinischen Musikfests in Köln aufgeführt.

Bis 1840 folgen fast 80 Aufführungen nach. Viele davon dirigierte Schneider selbst. Angesichts der Zahl der Besprechungen in der Presse ist davon auszugehen, dass das Werk im 19. Jahrhundert – und vor allem in dessen erster Hälfte – lange Zeit zu den am häufigsten aufgeführten Oratorien gehörte.