Skurriles aus der Welt des Erik Satie

„Ich bin ein bezahlter Krachmacher“

Skurriles aus der Welt des Erik Satie – Eine Collage aus Musik und Lesung

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Peter Fricke

Rezitation: Peter Fricke
Piano: Michael van Krücker

Wer kennt nicht die berühmte „Gymnopédie Nr.1“ des französischen Komponisten Erik Satie (1866-1925)?
Er war wohl einer der skurrilsten, ungewöhnlichsten und innovativsten Musiker, die jemals gelebt haben.
Dieses Programm möchte Einblicke in sein Klavierschaffen geben und zugleich auch seine schriftstellerischen Qualitäten dem Zuhörer näherbringen.
Humorvolle Unterhaltung ist garantiert!

Als wohl einer der größten musikalischen Querdenker der Moderne, störte es Erik Satie (1866-1925) auch überhaupt nicht, dass er gemeinhin als schrullig galt und für verrückt gehalten wurde. Über sich selbst sagte Satie: „Jeder wird Ihnen sagen, ich sei kein Musiker. Das stimmt. Schon zu Beginn meiner Laufbahn habe ich mich zu den Phonometrographen gezählt. Es macht mir mehr Spaß, einen Ton zu messen, als ihn zu hören.“

Ebenso merkwürdig sind Saties Schriften – etwa die „Mémoires d’un amnésique“: „Memoiren eines Mannes, der sein Gedächtnis verloren hat“. Seine besonderen äußeren Merkmale waren, dass er sowohl eine schwarze Melone (alternativ auch eine weiße Kappe) als auch einen schwarzen Cordanzug trug und dazu bei jedem Wetter einen schwarz
en Regenschirm bei sich hatte. Seine Nickelbrille oder seinen Kneifer trug der 1.67 m große Musiker und passionierte Fußgänger jederzeit und war dazu nach nächtlichen alkoholischen Gelagen und aus Angst vor Überfällen mit einem Hammer bewaffnet. Gerade aber jene Außenseiterposition ermöglichte Satie immer wieder Grenzgänge des Denkens und ein grundsätzliches Befragen der Möglichkeiten von Musik, mit dem vermutlich kein anderer nennenswerter Komponist seiner Zeit konkurrieren konnte. Michael van Krücker

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